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Weitere Regeln befinden sich in Bearbeitung. Das Regelwerk wird im laufe der nächsten Wochen ergänzt und erweitert

A: Personen- und Sachschutz

  1. Sicherheit geht vor (Personenbezogen): Jeder Spieler ist verantwortlich für das gesundheitliche Wohl seiner Mitspieler und die Sicherheit von Passanten. Somit ist der Spieler für seinen Schlag verantwortlich. Vor jedem Schlag, muss der Spieler das Umfeld beachten.
    1. Steht jemand der Mitspieler im Weg
    2. Laufen Passanten durch die Schussbahn
    3. Zu beachten ist die Flugdauer des Balles. D.h. könnten Passanten zum Zeitpunkt des in der Luft befindlichen Balls, in den Zielbereich laufen
    4. Sind Tiere anwesend, die in den Schlag laufen könnten. Erst wenn sich diese in ausreichender Entfernung befinden, darf gespielt werden.
    5. Traue ich mir den Schlag zu und kann ihn kontrolliert spielen. Wenn nicht: Ist genug Freifläche vorhanden, ohne jmd zu gefährden.
    Trifft einer der oben genannten Punkte zu, darf der Schlag nicht ausgeführt werden und es muss gewartet werden, bis dieser sicher gespielt werden kann. Jeder Mitspieler, der aktuell nicht spielt, hat zudem die Verantwortung, die Situation mit zu beobachten und bei Bedenken dem aktivem Spieler ein deutliches Signal zu geben.
  2. Sicherheit geht vor (Sachbezogen): Neben der körperlichen Unversehrtheit von Menschen ist die Wahrung fremden Eigentums wichtig. Gerade beim Spiel im Stadtbereich gilt:
    1. Ich darf den Schlag ausführen, wenn ich beim Ausholen mit dem Schläger, kein Eigentum beschädige.
    2. Ich darf kein fremdes Eigentum durch herumspringende Bälle beschädigen.
    Jeder Mitspieler, der aktuell nicht spielt, hat zudem die Verantwortung, die Situation mit zu beobachten und bei Bedenken dem aktivem Spieler ein deutliches Signal zu geben.
  3. Eigenverantwortlichkeit: Jeder Mispieler, der aktuell nicht aktiv ist, muss ebenfalls darauf achten, in keine Schläge oder Bälle zu laufen. Er sollte jederzeit aufmerksam das Spielgeschehen beobachten. Bei Bedenken am Verhalten eines Mitspielers, hat er dies deutlich zu machen.
  4. Ziele: Aus den oben genannten Punkten leitet sich ab, das es keine lebendigen Ziele gibt. Außerdem sind Ziele zu wählen, die beim Bespielen keinen Schaden nehmen.
  5. Verhalten im Schadensfall: Solltes es im laufenden Spiel dennoch zu einem Sach- / Personenschaden kommen, verpflichtet sich der Spieler, vor Ort zu bleiben und an der Klärung des Sachverhaltes teilzunehmen.

B: Spielverlauf

  1. Es gibt verschiedene Spielvarianten.
    1. Schläge-Zählen: Es werden die Schläge gezählt, die man zum erreichen des festgelegten Zieles benötigt hat und addiert. Der Spieler mit der geringsten Schlagzahl gewinnt.
    2. Capture the Flag: Der Spieler, der am weitesten vom Ziel entfernt ist, darf schlagen. Und zwar so lange, bis ein anderer Spieler weiter vom Ziel entfernt ist. Dann ist dieser an der Reihe. Der Spieler, welcher zuerst das Ziel erreicht, hat gewonnen. Dabei ist es egal, mit wieviel Schlägen. Hierbei ist also Taktik gefragt. Ein Schlag dicht ans Ziel, sichert nicht automatisch den Sieg.
    3. Schlag-Vorgabe: Es wird vor Spielbeginn eine Anzahl an Schlägen festgelegt, mit denen das Ziel erreicht werden muss.

      Scores:

      • Ass: Hole-in-one Schlag, der den Ball direkt vom Abschlag ins Loch befördert.
      • Double Albatross: vier Schläge unter Par.
      • Albatross: drei Schläge unter Par.
      • Eagle (Adler): zwei Schläge unter Par.
      • Birdie (Vögelchen): ein Schlag unter Par.
      • Par: Man hat genau die veranschlagten Schläge gebraucht.
      • Bogey: eins über Par.
      • Double Bogey: zwei über Par.
      • Triple Bogey: drei über Par
  2. Zu Anfang jeder Runde, wird ein Abschlagplatz und Ziel festgelegt. Beim ersten Schlag darf der Ball von einem Tee gespielt werden, es sei denn, das aktuelle Loch sieht eine andere Regelung vor.
  3. Ziele: Es können neben dem Hauptziel sogenannte Checkpoint-Ziele festgelegt werden. Diese müssen auf dem Weg zum Hauptziel zuerst angespielt werden. Dies dient der Kursführung.
  4. Das Hauptziel kann als Kontakt-Ziel oder Bereichs-Ziel definiert werden. Beim Kontakt-Ziel muss das Ziel direkt angespielt und vom Ball berührt werden. Das Bereichs-Ziel dient als optische Orientierung und ist von einem vorher festgelegten Bereich umgeben, in den der Ball gespielt werden muss.
  5. Nach dem Abschlag wird vom Boden gespielt.
  6. Jeder Spieler darf den Schläger seiner Wahl benutzen, es sei denn, das aktuelle Loch sieht eine andere Regelung vor.
  7. Im Sadtbereich darf nur mit Allmost-Bällen gespielt werden.

C: Spielbarer Ball

  1. Ob der Ball unbespielbar ist, wird von den Mitspielern festgelegt.
    1. Der Ball kann dann umgelegt werden, allerdings nicht in Richtung des Zieles.
    2. Wird der Ball innerhalb einer Grifflänge verlegt = kein Strafschlag.
    3. Wird der Ball innerhalb einer Schlägerlänge verlegt (Kein Driver/Holz) = 1 Strafschlag.
    4. Wird der Ball weiter als eine Schlägerlänge verlegt = 2 Strafschläge.
  2. Terraforming: Prinzipiell muss der Ball gespielt werden, wie er liegt. Außnahme siehe C 1. Das Beseitigen von kleineren Erdhügeln oder Wegräumen von Zweigen im Umfeld des Balles, ist erlaubt, solange die Lage des Balles nicht erheblich beeinflusst wird.